Marsascala
Marsakala zählt nicht gerade zu den Orten an denen man nicht genug Zeit aufbringen kann um sich alles anzusehen. Natürlich gibt es als Ausländer jede Menge zu entdecken, aber einmalige Sehenswürdigkeiten, die es anderstwo auf der Insel nicht gibt, sind sehr selten oder Überbleibsel aus der Vergangenheit gibt es nicht sehr viel. Trotzdem haben wir versucht die besten und schönsten Sehenswürdigkeiten zu finden und hier aufzulisten.
Bus: 17, 19, 20 ACHTUNG: Das Bus-System in Malta wurde im Juli 2011 komplett umgestellt! Wir arbeiten daran die neuen Routen aufzunehmen. Die Daten auf dieser Seite sind deshalb nicht mehr aktuell!
Das Bus-System ist ganz einfach zu verstehen. Ein Bus fährt immer in zwei Richtungen, entweder von Valletta weg oder nach Valletta rein. Vor dem Tor von Valletta ist ein riesiger Kreisverkehr mit einem großen Springbrunnen in der Mitte, bei welchem sich alle Busse treffen.
Eine Bus-Fahrt kostet €0,47, ganz egal ob Ihr jetzt eine, zwei oder zwanzig Stationen fahrt. Falls Ihr in einen Ort fahren wollt, der weiter entfernt ist, z. B. auf der anderen Seite der Insel, dann kann es sein, dass man €1,17 bezahlen muss. Gezahlt wird beim einsteigen in den Bus.
Achtung: Man sollte für den Fahrschein immer Kleingeld parat haben. Größere Scheine können angenommen werden, ist aber in der Regel nicht der Fall.
Mehr Informationen und zusätzliche Hinweise & Tipps findet Ihr auf den weiterführenden Link.
Kartenverzeichnis von Marsascala mit Markierung der Sehenswürdigkeiten
St. Thomas Tower
Der St. Thomas Tower wurde von dem zu dieser Zeit herrschenden Großmeister "Alof de Wignacourt" in Auftrag gegeben. Er wurde im Jahr 1615 fertig gestellt. Der Zweck des Turms war den Eingang zu den beiden Buchten, Marsaskala und St. Thomas, zu bewachen und zugleich als Aussichtsposten für die gesamte Küstenlinie zu dienen. Vom Dach des Turms konnten Signale leicht zu anderen Türmen, Richtung des großen Hafens, übermittelt werden. Während der Zeit als die Engländer über die Insel herrschten, blieb der Turm in Betrieb und diente als Verteidigung dieses Gebietes.
Mamo Tower
Dieser Turm wurde von Privatpersonen erbaut und stellt eine der interessantesten kleinen Verteidigungsfestungen dar, die jemals in Malta erbaut wurde. Der Turm hat die Form eines St. Andrew`s Kreuzes, es ist einmalig und das Zimmer im Zentrum ist einmalig konstruiert. Der Graben um den Turm wurde in den Stein gehauen, und bei diesem Vorhaben wurde ein Grab aus dem 3. Jahrhundert v.C entdeckt. Der Turm wurde kürzlich restauriert.
St. Anne´s Parish Church
Wenn man entlang der Promenade läuft, erreicht man den offenen Platz an dem sich die Hauptkirche befindet. Das Gebäude ist recht neu und wurde zu Ehren von St. Anne erbaut. Im Juli gibt es ebenfalls einen Festtag zu Ehren von St. Anne. Obwohl die Stadt zu einer beinahe Gemeinde im Jahr 1918 ernannt wurde, wurde sie erst im Jahr 1949 als Gemeinde anerkannt. Die Hauptkirche der Stadt war erst sehr viel kleiner, doch als die Gemeinde wuchs wurde auch eine größere Kirche benötigt. Der erste Stein der neuen Kirche wurde am 9. August, 1953 gesetzt. Der Stil der Kirche vereint Moderne mit Gothik.
Zonqor Battery
Obwohl der Orden von St. John eine Reihe von Geschützen an der Küstenlinie gebaut hat, wurden diese jedoch als veraltet angesehen als die Engländer über die Insel herrschten. Es wurde als notwendig angesehen eine bessere Verteidigung zu bauen und diese mit moderner Artillerie auszustatten. Das Zonqor Geschütz war eines davon. Es wurde im Jahr 1886 erbaut und sollte die Bucht von Marsaskala bewachen. Geplant war es mit drei 7-Zoll 6.5ton RML Geschützen auszustatten. Es sieht jedoch danach aus, dass niemals Artellerie Geschütze plaziert wurden.
Achtung: Ich bin mir nicht sicher, ob es einen Weg zu diesem Geschütz gibt, ich habe nach einem gesucht, jedoch keinen gefunden. Das gesamte Geschütz sieht auch sehr verlassen aus, wie man auf den unteren Bildern erkennen kann.
Klippen beim St. Thomas Bay
Südlich von Marsaskala liegt die St. Thomas Bucht (eng. St. Thomas Bay). Die Bucht ist etwas offener gegenüber dem Meer und zieht sich nicht so tief in das Inland wie bei der Marsaskala Bucht. Es gibt dort einige Liegestellen, jedoch besteht der größte Teil aus Stein und hat keinen Sandstrand. Es gibt einen kurzen und kleinen Sandstrand, jedoch ist dieser wirklich sehr klein. Die Bucht ist teilweise von Klippen umgeben. Man sollte jedoch vorsichtig sein, vor allem wenn man mit Kindern dort hingeht, da diese Klippen nicht abgesperrt sind und man ohne Probleme zum Abgrund gelangen kann. Dieser ist an manchen Stellen mehr als 10 Meter hoch. Am St. Thomas Bay gibt es ebenfalls einen Kiosk.
Die Bucht in Marsaskala
Der Marsascala Bay zieht sich sehr weit in das Landesinnere. Die gesamte Bucht ist mit einer Promenade umgeben, welche einen schönen Stil hat und zu einem gemütlichen Spaziergang einlädt. In der Bucht befinden sich zahlreiche kleinere Boote, darunter auch traditionelle Boote (grün, gelb, blau, braun angemalte Boote). An jeder Stelle der Promenade hat man einen schönen Blick auf die sehr schöne Bucht. Schön anzusehen ist auch die St. Anne´s Parish Church auf der nördlichen Seite der Bucht. Sie ist fast immer zu sehen und bietet eine schöne Kulisse. An der westlichen Seite der Bucht reihen sich zahlreiche Cafés aneinander (Straßenname: Triq ix-Xatt). An der südlichen Seite findet man mehrere Restaurants und Imbissbuden. Nord-östlich befinden sich mehrer Badestellen, jedoch gibt es keinen Sandstrand, sondern nur Steine.
Alte Salinen
Im Osten der Stadt, direkt am Meer, befinden sich Salinen zur Salzgewinnung. Diese wurden noch bis zum Zweiten Weltkrieg zur Salzgewinnung genutzt und sind noch sehr gut erhalten. Sie sind gut von der Promenade aus zu erkennen. Der Name der Straße in der sie sich befindet ist: Triq is-Salini.
Video von der Bucht in Marsascala
Sie müssen sich den Flash Player herunter laden um diese Filme anzusehen.

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