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Der Euro kommt, die Lira geht

Dienstag, 11. Dezember 2007

Jetzt ist es also soweit. Nach dem endgültigen “OK” aus Brüssel vom 21. Juni 2007 wird Malta gemeinsam mit Zypern im nächsten Jahr den Euro einführen. Damit folgen die beiden Länder der Erfolgsgeschichte der zwölf ursprünglichen Euroländer und Slowenien, das schon im vergangenen Jahr das neue Geld einführte. Die Erfahrungen dieser Länder hat sich die maltesische Regierung zur Lehre gemacht und steuert derzeit auf einen glatten Übergang zur neuen Gemeinschaftswährung mit dem Malteserkreuz zu.

Schon vor Monaten startete das eigens für den Wechsel geschaffene “National Euro Changeover Committee” (NECC) seine umfassende Aufklärungskampagne. Vor allem in den letzten Monaten vor dem “E-Day”, dem 1. Januar 2008, flattern den Bürgern wöchentlich Informationsschriften zum Euro in die Briefkästen, die, mal auf Maltesisch, mal auf Englisch, die größten Veränderungen der neuen Währung auf verständliche Weise erklären. Es werden Informationshotlines und öffentliche Debatten angeboten. Euro-Dörfer in Birkirkara und Valletta ermöglichten es den ganz Interessierten sogar, die ersten Münzen mit dem maltesischen Kreuz persönlich in Augenschein zu nehmen. Und die Anstrengungen scheinen Früchte zu tragen: 56% der Malteser beschreiben sich als sehr oder überwiegend zufrieden mit dem Währungswechsel (Datenerhebung des NECC). Dieser Prozentsatz entwickelte sich seit April 2006 im Vergleich zu den anderen neuen EU-Mitgliedsstaaten (EU-Erweiterung 2004: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Zypern) vom niedrigsten zum höchsten Umfragewert.

Einen essenzieller Vorteil im Übergang von der Lira zum Euro können die maltesischen Behörden aus der Erfahrung des jetzigen Eurolandes gewinnen. Vor allem gilt es natürlich eine Verteuerung der Preise, wie sie in den zwölf Mitgliedstaaten 2002 stattgefunden hat, zu vermeiden. Obwohl Malta erst am 21. Juni 2007 nach der Erfüllung der Maastricht- und Stabilitätskriterien von der europäischen Staats- und Regierungschefs grünes Licht bekam, war der Umtauschkurs schon 2006 unwiderruflich auf €1 = Lm 0.4293 festgelegt worden. Schon seit Januar 2007 müssen Geschäfte alle Produkte in beiden Währungen kennzeichnen. Das NECC sorgte durch ununterbrochene Kontrollen (rund 104 Stichproben täglich) für eine gerechte Einhaltung der Umrechnung und konnte in 400 Fällen eingreifen. Zusätzlich unterschrieben fünfzehn der größten Unternehmen der Insel Preisstabilitätsabkommen. Die wohl bekannteste Maßnahme ist die sogenannte “FAIR”-Initiative mit der sich mittlerweile die große Mehrheit der Geschäfte, vorneweg internationale Ladenketten, zur Beibehaltung der exakten Umrechnungspreise verpflichten. Selbst wenn die Kommabeträge vereinfacht werden sollen, müssen diese zum Vorteil der Konsumenten abgerundet werden.

Doch trotz all dieser Maßnahmen scheinen die Preise gestiegen zu sein. Das Umtausch-Kommittee NECC schreibt diese Preiserhöhungen den international steigenden Erdöl- und Lebensmittelpreisen zu. Schlicht, für ein Pastizzi (maltesisches Standard-Blätterteiggebäck), welches noch vor einem Jahr Lm 0.05 kosten konnte, müssen nun mindestens Lm 0.10 bezahlt werden. Daher ist das Misstrauen in der Bevölkerung, trotz aller Beteurungen der Regierung, groß: 65% erwarten weitere Preiserhöhungen.

Am vergangenen Montag, dem 10. Dezember 2007, wurden die begehrten Euro-Starterkits zum Preis von Lm 5 von den Banken ausgegeben. Jeder Bürger hat das Recht auf bis zu 5 dieser Kits, die von Numismatiker (Münzsammlern) wegen ihrer relativen Seltenheit wohl heiß erwartet werden. Über das Design der neuen Münzen war schon im vergangenen Jahr per SMS abgestimmt worden. So werden die Ein- und Zwei-Euro-Münzen vom Malteserkreuz geziert, während die Cent-Münzen das maltesische Wappen und die 3600 Jahre alten Tempel von Mnajdra zeigen. Geprägt wurden die Münzen im französischen Passac.

Jetzt gilt es nur noch den “E-Day” am 1. Januar 2008 abzuwarten. Die Feier soll ganz nach maltesischer Manier fulminant werden. Die neue Währung und der Abschied von der ersten eigenen Währung seit der Unabhängigkeit von Großbritannien müssen natürlich gebührend mit Feuerwerken und Parties begangen werden. Trotzdem fürchten 75% der Malteser, dass es in der dualen Zeit zu vermehrten Betrugsfällen kommen wird. Die Phase, in der sowohl Euro als auch Maltesische Lira gesetzliches Zahlungsmittel sind, endet bereits am 31. Januar 2008. Bis zum März können Lira dann noch in normalen Banken umgetauscht werden, danach ist dies nur noch bei der Zentralbank in Valletta möglich.

Ein paar Fans hat die neue Währung ja bereits gefunden. Bei einem bewaffneten Banküberfall in der HSBC Filiale in Balzan erbeuteten fünf maskierte Männer am 30. November über eine Million Euro. Wegen der Ausgabe von Pensionen und der bevorstehenden Euroumstellung verfügte die Bank über diese ungewöhnlich hohe Menge an Bargeld.


*Alle Angaben ohne Gewähr

O. Gippner





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