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Frage der Schiffswerften im Grand Harbour

Dienstag, 12. August 2008

Nach einer jahrelang äußerst emotional geführten Debatte zweifelt keine der großen Streitparteien mehr daran, dass der Betrieb der Schiffswerften im großen Hafen privatisiert werden muss. Zu verlustreich waren die letzten Jahre für die staatlichen Betreiber verlaufen. In dieser Woche erklärte die maltesische Regierung ihre Absicht das dysfunktionale Unternehmen durch eine extreme Senkung der Beschäftigtenzahlen von 1600 auf 700 Arbeitnehmer attraktiver für internationale Investoren zu machen.

Viele ausländische Beobachter werden sich fragen, warum dieser Schritt nicht schon vor Jahren umgesetzt wurde. Um dieses Zögern zu verstehen muss in die kurze Geschichte des unabhängigen Inselstaats geblickt werden. Als Malta sich nach 1964 als eigenständiger Staat zu beweisen hatte, spielten staatliche Investitionen in der Schiffsbau und -reparaturindustrie eine entscheidende Rolle. Gezielt sollten hier ein komparativer Kostenvorteil und zugleich viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden, um die große Auswanderung von maltesischen Arbeitnehmern nach Kanada, Australien und Großbritannien zu dämpfen.

Die Schiffswerften bilden daher einen wichtigen Bestandteil im maltesischen Selbstverständnis. Vielen sicherte die Arbeit in den Trockendocks des Grand Harbours den Lebensunterhalt. Dieses Ziel konnte kurzfristig auch erreicht werden. Heutzutage ist jedoch klar, dass der veraltete und übersubventionierte Betrieb nicht mehr genug Nachfrage hat und allein wirtschaftlich nicht mehr lebensfähig wäre. Eine Stilllegung der Anlage bedeutet vor allem für die Bewohner der angrenzenden Gemeinden Birgu, Cottonera, Senglea und Paola eine Bedrohung.

Um die Zahl der Beschäftigten möglichst sozial zu senken ermuntert die Regierung der Partit Nazzjonalista die Hafenarbeiter aktiv, in den Vorruhestand zu gehen. Die politische Opposition wirft der Regierung jedoch vor, den Arbeitern keine wirkliche Wahl zu geben, da das Unternehmen ohne signifikante Jobstreichungen gezwungenermaßen bankrott gehen werde. Laut Labourvorstand Joseph Muscat sollen die meisten Arbeitnehmer in der staatlichen Industrial Projects and Services Ltd. eine neueAnstellung finden.

Während die Regierung ihren Rechtsanspruch auf die Docks behalten wird, sollen die Anlagen an den höchsten Bieter verpachtet werden. Die einzige Bedingung des Pachtvertrags ist eine maritime Nutzung der Anlagen auch in der Zukunft. So soll ein risikoträchtiger Spekulationskauf verhindert werden.

Am vergangenen Montag veröffentlichte das Finanzministerium die internationale Ausschreibung in der Lloyds List und bei Fairplay. Eine Entscheidung über die Zukunft der Dockanlagen wird bis zum Ende des Jahres erwartet.

O. Gippner





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