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Das hat er über die Reisen zu sagen: Hallo Herr Wagner, da wir (leider) nun wieder a ... mehr

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Multi-Kulti am südlichsten Zipfel Europas(2004)

Tief im Süden Europas, wo die Sonne nicht verstaubt, sondern von einem meist wolkenlosen Himmel herablacht, da liegt Malta. Ein Zwergstaat mitten im Mittelmeer, bestehend aus drei Inseln: dem kleinen Malta, dem noch kleineren Gozo und dem winzigen Comino. Sie sind seit der Steinzeit besiedelt und wurden im Laufe ihrer langen Geschichte von den unterschiedlichsten Völkern beherrscht - von Phöniziern, Römern, Arabern, Briten (um nur einige zu nennen). Alle haben Malta irgendwann einmal erobert, unterworfen, kolonisiert. Und alle haben ihre Spuren hinterlassen. Bis heute prägt diese Vielfalt Sprache, Kultur und Erscheinungsbild des Inselstaates, der erst vor 40 Jahren die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte und seit Mai dieses Jahres Mitglied der Europäischen Union ist. Die gut 300.000 Malteser sind ein Multi-Kulti-Völkchen, mehrsprachig und weltoffen. Und so verkraften sie alljährlich mehr als eine Million Touristen. Doch diese modernen Eroberer kommen meist in friedlicher Absicht: wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, um Wassersport zu treiben, um Englisch zu lernen - oder alles auf einmal.

Geschichtlich:


- Von Kreuzrittern und Tempelbauern


Malta ist ein felsiges Eiland. Es gibt mehr Steilküste als Sandstrände. Deshalb bietet es für den klassischen Badeurlauber weniger Reize. Die Hauptinsel ist stark zersiedelt. Mehr als 90 Prozent der rund 380.000 Malteser leben dort. Die Bevölkerungsdichte ist die höchste in ganze Europa. Vor allem im Sommer sucht man vergebens üppiges Grün. Die Insel wirkt karg und vertrocknet. Deshalb kommt auch der Naturliebhaber kaum auf seine Kosten. Doch Malta hat andere Reize: landschaftlicher und kultureller Art. Siebentausend Jahre Geschichte ziehen hier am Auge des Betrachters vorbei, mehr als irgendwo sonst auf der Welt, komprimierter und vielseitiger als irgendwo sonst auf der Welt:

Reportage (Radio hr4, 16.10.2004):


Ein bisschen orientalisch, ein bisschen mediterran - die traditionelle maltesische Musik ist so multikulturell wie das ganze Land. Denn auch sie war immer wieder neuen Einflüssen ausgesetzt. Wegen seiner strategisch günstigen Lage und seiner Naturhäfen wurde Malta zum Spielball der Mächte rund um das Mittelmeer. Die wohl deutlichsten Spuren haben die Kreuzritter des Johanniterordens hinterlassen. Fast drei Jahrhunderte beherrschten sie die Inseln. Sie bauten mächtige Befestigungsanlagen und prächtige Kirchen. Davon können wir uns bei einer Insel-Rundfahrt überzeugen.

Eines der imposantesten Gotteshäuser, die uns Stephen Degiorgio, unser Guide, zeigt, ist die Kathedrale der Hauptstadt Valletta. Sie trägt den eigentümlichen Namen St. Johns Co-Cathedral.

Maltas Ko-Kathedrale ist von außen eher schlicht, aber innen entfaltet sie barocke Pracht. Berühmte Künstler wirkten an ihrer Ausstattung mit. Allen voran der italienische Maler Caravaggio mit seinem Monumentalwerk "Die Enthauptung Johannes des Täufers".
Aber schon lange vor den Kreuzrittern wurden in Malta Sakralbauten errichtet. Die Überreste von prähistorischen Tempelanlagen zeugen noch heute von den Baukünsten eines unbekannten Steinzeit-Volks. Die älteste von ihnen ist fast 7.000 Jahre alt. Unser Guide führt uns nach Hagar Qim, mit rund 5.000 Jahren einer der am besten erhaltenen Tempel.

Seine Mauern bestehen aus meterhohen Steinquadern. Das Werk von Riesen, glaubten die Malteser früher. Wer die Baumeister wirklich waren und wie sie die tonnenschwere Last bewältigten, weiß auch Stephen Degiorgio nicht und wird wohl nie restlos geklärt werden.

Kein Menschenwerk jedenfalls ist die Blaue Grotte an Maltas Südküste. Man kann sie nur mit dem Boot erreichen. Das Meer hat tiefe Höhlen in den Fels gegraben und das seichte Wasser schimmert unwirklich blau.

Das kommt von der Spiegelung der Sonnenstrahlen, meint Peter, unser Bootsführer. Je mehr Sonne, desto blauer wirds. Experten allerdings führen das Naturschauspiel auf Blaualgen zurück, die hier im Wasser wachsen. Beeindruckend ist es allemal. Und am Ende unserer Insel-Tour haben auch die Skeptiker ihre Liebe zu Malta entdeckt. Manchmal dauert es eben etwas länger, bis der Funke überspringt.

Rolf Fröhling (Web: www.rolf-froehling.de)

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Malta ...ein Überblick

Unser letzter Besuch der vielen eher unbekannteren, jedoch zentral gelegenen, Mittelmeerinsel Malta geht zurück auf das Jahr 1994. Vorab sei bemerkt, dass sich Reisewillige, die einen Urlaub auf dieser Insel in Erwägung ziehen, sich darüber im Klaren sein sollten, nicht auf einer typischen Badeurlaubsinsel zu landen. Für diesen Zweck sollten eher andere Gebiete und Inseln im Mittelmeerraum in die engere Wahl gezogen werden. Die Zahl der so geliebten Sandstrände lässt sich, auf Malta bezogen, an zehn Fingern abzählen, wobei diese vorhandenen eher nur zurückhaltende Ausdehnung haben. mehr

Anreise nach St. Julians (InterContinental Hotel)

Um 17:35 starten wir unseren Flug in der „Holzklasse” für Pauschaltouristen von Wien nach Malta. Wir haben relativ viel Platz, da wir 2 Plätze in der Notausstiegsreihe erobert haben. Das Abendessen im Flugzeug mit den üblichen Verdächtigen (winziges Gebäck, je 1 Blatt Schinken und Käse, maltesischer Coleslaw, Cracker mit Streichkäse, ein wunzig kleines Getränk, Kaffee oder Tee) genießen wir so gut wie möglich. Schon beim Transfer zum Hotel erleben wir unsere ersten Eindrücke, wie und wo sich hier der Verkehr bewegt: schnell, Mitte bis links und mit viel Getöse. mehr

Blaue Grotte, Mdina, Dingli Cliffs, Clapham Junction

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Als wir ankommen sind nur wenig Leute hier, die obligatorischen Busse voll Ah! und Oh! rufender Mitreisender fehlen zum Glück noch. Ein lustiger Parkplatzwachel in Pseudo-Uniform weist uns unnötigerweise auf dem fast leeren Parkplatz ein und erklärt Karin auch sofort ins offene Autofenster hinein, wo denn die Damentoiletten sind, obwohl sie weder danach gefragt hat noch verkniffen drein schaut. mehr



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