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Auflüge in Malta
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Malta(Freitag, 15. Juni 2007)

Von Kreuzrittern geprägtes Eiland zwischen Sizilien und Tunesien. Steine überall, ob Festungsmauern oder Kirchen, Feldeingrenzungen oder steile Klippen. Malta ist auf den ersten Blick sicherlich nicht das Feriendomizil schlechthin, denn wer grüne liebliche Landschaften sucht wird hier ziemlich enttäuscht sein. Doch wer multikulturelle Lebensweise, und die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Malteser schätzt, der ist hier bestens aufgehoben.

Beim Bummel durch Valetta, der Inselhauptstadt, oder Medina fühlt man sich wie in einer Zeitreise. Überall entdeckt man Relikte aus fremden Kulturen. Ob Mauren oder Christen, Römer, Araber, Franzosen oder Briten, jeder hinterließ hier seine Spuren.

Das Erbe der Briten war es, das uns zu einem Urlaub auf Malta bewog, denn hier ist die Amtsprache Englisch. Und wo lässt sich besser die englische Sprache erlernen als auf einer sonnigen Insel im Mittelmeer. Im Mai 1991 verbrachten wir einen 3-wöchigen Sprachurlaub in Malta und waren neben dem guten Lernergebnissen auch von der Mentalität der Malteser und der ausgezeichneten Küche (gottlob nicht englisch, sondern italienisch) begeistert.

Ausflüge nach Gozo und Comino, an unseren freien Wochenenden, wandelten unseren „Lernstress" schnell in Urlaubsfeeling um. Wir können Malta als Sprach- oder Kulturreise nur empfehlen.

Vivien und Erhard Veit

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Weitere Reise- / Erfahrungsberichte von Malta/Gozo:

Anreise nach St. Julians (InterContinental Hotel)

Um 17:35 starten wir unseren Flug in der „Holzklasse” für Pauschaltouristen von Wien nach Malta. Wir haben relativ viel Platz, da wir 2 Plätze in der Notausstiegsreihe erobert haben. Das Abendessen im Flugzeug mit den üblichen Verdächtigen (winziges Gebäck, je 1 Blatt Schinken und Käse, maltesischer Coleslaw, Cracker mit Streichkäse, ein wunzig kleines Getränk, Kaffee oder Tee) genießen wir so gut wie möglich. Schon beim Transfer zum Hotel erleben wir unsere ersten Eindrücke, wie und wo sich hier der Verkehr bewegt: schnell, Mitte bis links und mit viel Getöse. mehr

Gozo

Schon beim Aufstehen bemerken wir einen Unterschied - Malta zeigt Farbe! Plötzlich ist es ganz klar, und es herrscht gute Sicht, nicht das typische diesige Licht, wie sonst üblich. Entlang der „Cote de Malta” knattern wir nach Marfa, um mit der Fähre nach Gozo über zu setzen.

Wir kommen in Marfa an und werden schon von einem freundlichen Malteser an Bord gewunken. Er drückt uns nur 2 Tickets in die Hand, bezahlen können wir drüben auch. Wir klettern hinauf aufs Sonnendeck. Huch, was für eine steife Brise hier heraussen herrscht! mehr

Traditionelle maltesische Küche

Vom Gozo-Käse, der aus Ziegenmilch gemacht wird, haben wir schon gehört. Er ist eine Spezialität auf den maltesischen Inseln. Der Käse wird gerne als Vorspeise gereicht, mit viel Pfeffer, dazu Bohnen, Tomaten, Oliven und Wurst. Das kleine Malta hat seine ganz eigene Geschmackswelt entwickelt. In den großen Touristenzentren wie Sliema oder St. Julians dominieren zwar die Allerweltsrestaurants mit Pizza, Pasta oder Hamburger. Doch es gibt sie noch, die traditionelle maltesische Küche. Ein echter Geheimtipp ist das Restaurant "Ir-Razzett L-Antik", zu deutsch: das alte Bauernhaus. Es liegt etwas abseits in der Stadt Qormi, aber der Weg lohnt sich. mehr



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