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SmartCity – die Wunderwaffe

Mittwoch, 23. Januar 2008

Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 6,5%, Investitionen aus dem Ausland und mindestens 5600 neue Arbeitsplätze verspricht das momentan größte Projekt der maltesischen Inseln – und die maltesische Regierung ihrer Bevölkerung. Nach zahlreichen Reden und Zeitungsberichten hat diese Woche nun die erste Vorstandsversammlung stattgefunden, um sich über Budget und Marketingstrategie auszutauschen. Das Areal auf dem später das hochmoderne IT-Zentrum entstehen soll, ist seit Beginn diesen Jahres erstmalig vollständig freigeräumt worden. Falls bei der Umweltverträglichkeitsprüfung nun alles glatt geht, soll ab Februar so schnell wie möglich mit dem Bau der Anlage begonnen werden.

Der Hauptinvestor Tecom aus Dubai sicherte Malta 235 Millionen Euro für den Bau der Anlagen zu, ansonsten liegt die Finanzierung des modernen Industriegebietes in den Händen der maltesischen Regierung. Die Logik scheint vielbewährt: man schaffe einladende Rahmenbedingungen, um IT-Firmen aus aller Welt, aber natürlich in erster Linie der EU, zur Umsiedlung nach Malta zu bewegen. In einem solchen Cluster würden sich dann auch die Anbieter zum Beispiel für Teilprodukte und Vermarktung von Software niederlassen und Kunden einen “One-stop-shop” bieten, wo alle Aspekte des IT-Bereichs mit einem einmaligen Besuch abgedeckt werden können und nötige Sektorbeziehungen schon automatisch bestehen.

Die positiven Nebeneffekte für die maltesischen Inseln wären enorm. In erster Linie geht es um Arbeitsplätze. Selbst wenn nur etwa 65% der neugeschaffenen Jobs in der Computertechnologie sind, so werden wohl zusätzlich an die 2000 Arbeitsplätze in Dienstleistungen wie Service, Logistik und Instandhaltung der SmartCity geschaffen werden. Zudem werden alle Arbeiter und Unternehmen, nationale und ausländische, Steuerabgaben leisten müssen, die natürlich auch dem maltesischen Staat zu Gute kommen. Doch damit nicht genug: In einer Studie fand die internationale Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG, dass das Bruttoinlandsprodukt Maltas um 540 Millionen Euros steigen könnte, sobald die SmartCity 2018 ihr volles Potenzial erreicht.
Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen würde dies 6,5% des BIP darstellen und insgesamt 10000 neue Arbeitsplätze bringen.

Des Weiteren rechnet sich die Joint Venture aus SmartCity und Regierung hohe Multiplikatoreffekte auf die gesamte Gesellschaft aus. Mehr ausländische Firmen und Unternehmer sollen auch Tourismus und Gastronomie ankurbeln. Importe und heimische Produktion – beide sollten davon profitieren, wenn mehr Menschen vorübergehend oder dauerhaft nach Malta ziehen, da die neuen Inselbewohner Steuern zahlen und maltesische Produkte und Dienstleistungen kaufen werden.

Laut der von der Partit Nazzionalista gestellten Regierung liegt der Hauptvorteil jedoch in der internationalen Wahrnehmung der Insel. SmartCity als Informationstechnologie-Cluster von Weltformat wird auch der jetzigen heimischen Computerindustrie auf ein neues Niveau verhelfen. Der Verbund mit der Dubai Internet City und der Dubai Media City soll entscheidend zur internationalen Akzeptanz des maltesischen Großprojekts beitragen.

Interessant ist auch die Lage des Projekts im bisher eher wirtschaftlich unbefleckten südlichen Teil der Insel. Zum Einen stand dort die nötige bebaubare Fläche an der traumhaften Küste des Mittelmeers zur Verfügung, zum Anderen soll so auch die ländliche Bevölkerung Maltas vom prognostizierten Wirtschaftsaufschwung profitieren.

Die Universität von Malta und die Fachhochschule MCAST, sowie private Institute, haben bereits neue IT-Programme eingerichtet, die in der SmartCity mit eigenen Trainingsmöglichkeiten ergänzt werden sollen. In Planung ist auch eine IT-Universität der Atlas TG. Die Ausweitung der Ausbildungsoptionen im Computerbereich ist in Malta zwar schon seit mehreren Jahren geplant, die SmartCity übernimmt hier jedoch die Rolle des Katalysators.

SmartCity ist momentan das Paradeprojekt der Regierung und es ist auch sicherlich kein Zufall, dass die ersten Arbeiten an der Anlage nur wenige Monate vor den Parlamentswahlen begonnen wurden. Premier Lawrenz Gonzi und Austin Gatt, der Minister für IT, Industrie und Investition zeigen sich flächendeckend in Fernsehen und Zeitungen, um für die vielen positiven Zukunftsaussichten des Großprojekts - und natürlich den Verdienst der PN - zu werben.
Die Opposition unter der Führung von Alfred Sant zeigte sich in der Vergangenheit zwar anfänglich kritisch, hat sich aber nun dagegen entschieden, das bereits beschlossene Projekt zum Thema des Wahlkampfs zu machen.

Die SmartCity soll die maltesische Wirtschaft, auch im Rahmen der Lissabon-Strategie revolutionieren und den endgültigen Schritt Maltas von der ehemaligen Kolonie zum internationalen Akteur kennzeichnen.
Doch was bleibt im Moment? - Ein Schutthaufen, wo früher 23 Gebäude des Ricasoli Industriegebiets standen, und die große Hoffnung, dass Wirtschaftsträume wahr werden.

O. Gippner





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